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Der Lauschangriff

   
   

Wanzen & Minisender
Versteckte kleine Minisender, getarnt, in verschiedensten Gegenständen eingebaut, senden Gespräche bis zu 3km. Die Stromversorgung erfolgt über Batterien, kann aber auch über 220 Volt-Netz oder Solar sein. Verstecke gibt es reichlich wie Decken, Hohlräume, Möbel, Elektrogeräten oder Pflanzen.
In wenigen Minuten haben die Täter die Minisender versteckt.
Die Ausführung kann von jedem, der Zugang zu Ihren Räumen hat ( Handwerker, Putzfrauen, Monteure, u.s.w. ) erledigt werden.

  Schutz: Aufspürung durch Profis für elektronisches Großreinemachen (Sweeping), Preis ab ca. 1000,-EUR pro Objekt.
Oder Wanzenspürgeräte für die Selbsthilfe ab ca. 100,- EUR

  Minikameras & getarnte Videowanzen
Neueste Entwicklungen in den Elektronikbauteilen machen die Produktion immer kleinerer und qualitativ besserer Kameramodule möglich. Diese lassen sich dann in die verschiedensten Gegenständen und Hohlräumen einbauen.
Die Bilder werden mittels Videosender bis zu mehreren km übertragen und aufgezeichnet.
Kleinste Kameras sind mit Sender in der Größe von 1x1x2cm zu haben. Preis ca. 400,- EUR 
  Schutz: Räume nach Kameras absuchen. Videosendersuchgeräte einsetzen ab ca. 200,-EUR
Professionelle Hilfe anfordern.

 
 
 
  Telefonwanzen, Raumsender & Mithörmöglichkeiten von Telefonaten - Faxaufzeichnungen
Telefonwanzen werden direkt auf die analoge Telefonleitung geschaltet.
Die Stromversorgung erfolgt durch die Telefonleitung selbst. Durch Abnahme des Hörers wird der Sender aktiviert und sendet das gesamte Gespräch an einen Empfänger, der mit angeschlossenem Aufzeichnungsgerät das Gespräch aufzeichnet.
Es gibt auch kombinierte Telefon-Raumsender, die im aufgelegten Zustand des Telefons, die im Raum stattfindenden Gespräche übertragen.
Der Sender kann an den verschiedensten Stellen der Telefonleitung geklemmt sein.
Der Einbau des streichholzschachtelgroßen Senders kann von "angeblichen" Servicetechnikern erfolgen. Sicherlich ist hohe kriminelle Energie nötig, da der Einbau etwas Zeit erfordert.
Ältere Schnurlostelefone können mit einem handelsüblichen Scanner ab ca. 200,- EUR
abgehört werden. Neuere nach dem DECT- Standard arbeitende Schnurlostelefone sind weitestgehend abhörsicher ebenso Handys im D- oder E-Netz.
Täter haben Zugang zu Vermittlungsstellen oder zapfen deren Kabel an.
Von Geheimdiensten kann bei jedem außereuropäischem Gespräch mitgehört werden.
Aufzeichnungsgeräte starten bei bestimmten Schlagwörtern automatisch. Es gibt Aufzeichnungsgeräte die ohne Probleme eine Überwachung von vielen hundert Gesprächen gleichzeitig realisieren. Eine Aneinanderreihung solcher Geräte ermöglicht natürlich entsprechend mehrere Gespräche zu überwachen und aufzuzeichnen.
  Schutz: Durch Profimesstrupp. Abwehr durch Verschlüsselungssysteme möglich ab ca. 600,- EUR in höheren Preisklassen ca 1000,- bis 3000,- EUR ist eine sichere Verbindung möglich, die selbst von Profis nicht geknackt werden kann.
Keine älteren analogen schnurlosen Telefone mehr benutzen.

 
 
 
  Mitschnittgeräte am Telefonnetz
Das an einer beliebigen Stelle der Telefonleitung geklemmte Tonbandgerät wird durch Abheben des Telefonhörers aktiviert und zeichnet das Gespräch auf. Wird der Hörer aufgelegt stoppt die Aufzeichnung wieder. Das Anklemmen ist einfach und kann von jedem technisch nicht versierten vorgenommen werden.
Ein einfaches Mitschnittgerät für 8 Stunden Aufzeichnung gibt es ab ca. 100,-EUR 

   

Schutz: Profimesstrupp, da Aufzeichnungsgeräte nicht immer in den gefährdeten Räumen untergebracht sein müssen. Abwehr kann durch Verschlüsselungssysteme erfolgen, wobei beide Gesprächspartner ein entsprechend gleiches Verschlüsselungsgerät benötigt.
 

 
 
  Fax-Monitoring-System
Ein solches System protokolliert alle aus- und eingehenden Faxnachrichten auf PC oder Faxgerät und schreibt diese mit. Das System wird wie eine Wanze oder Tonbandgerät an die Telefon/Fax- Leitung angeschlossen. Fax -Monitoring-Systeme sind ab ca. 5000,-EUR zu haben.
Als Täter kommen Profis in Frage, für die die gesendeten Informationen den Preis eines solchen Systems rechtfertigen.
  Schutz: Messtrupp erforderlich. Alle wichtigen Dokumente nicht faxen oder von einem fremden Gerät aus. Verschlüsselungssysteme verwenden.
 
 
  Digitale Aufzeichnungsgeräte
Diese, durch technischen Fortschritt immer kleiner werdenden Aufzeichnungsgeräte, können von jedem zur Gesprächsaufzeichnung genutzt werden.
Ein Gerät von der Größe eines Kugelschreibers kann bis zu 70 Minuten aufzeichnen. Andere nicht wesentlich größere Geräte z.B. 15x25x130 mm schaffen schon 16 Stunden und mehr. Nicht nur Gespräche können aufgezeichnet werden, auch Daten können in kurzer Zeit von einem PC auf diese Alleskönner geladen werden. Preis ca. 200,- EUR
  Schutz: Da kein Magnetband und auch nur schwache Magnetfelder vorhanden sind, ist ein Tonbanddetektor nicht erfolgreich. Möglich sind Metalldetektoren zur Personenscannung. Auch Röntgengeräte sind einsetzbar.
 
 
   
  Körperschallmikrofone
Wie der Name es sagt, wird der Schall eines Körpers aufgenommen. Alle Körper und auch Wände werden durch den Schall in kleinste Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen werden durch die entsprechenden Gegenstände weitergeleitet. Z.B. Heizungsrohre ins Nachbarzimmer, dort kann mit Hilfe eines Körperschallmikrofons der Schall aufgenommen, verstärkt und wiedergegeben bzw. aufgezeichnet werden. Auch hinter der Wand eines Raumes kann man den Schall verstärken und aufzeichnen. Geräte ab ca. 200,- bringen schon erstaunliche Ergebnisse.
  Schutz: Rauschgeneratoren (Jammer) werden zur Störung des gesprochenen eingesetzt. Diese erzeugen ein für den Menschen kaum wahrnehmbares Störgeräusch welches Sprache überlagert und damit ein deutliches Abhören erschwert oder unmöglich macht. Preis ca. 500-1000,- EUR
 
 
 
  Langwellenfunk
Diese spezielle Technik funktioniert über die 220 Volt Hausleitung. Die Stromkabel dienen als Antenne und übertragen über spezielle Sender / Empfänger die Gespräche in den Räumen. Die Stromversorgung erfolgt gleichzeitig aus dem 220 Volt Netz. Der Einsatz erfolgt meistens durch den Austausch von Geräten wie Mehrfachsteckdosen, Elektrogeräte, Fernsehgeräte, Radios sogar Kaffeemaschinen sind denkbar. Ein Empfang ist nur im gleichen Gebäude an der gleichen Stromleitung möglich.
  Schutz: Durch entsprechende Netzfilter oder Rauschgeneratoren.
 
 
 
Fest eingebaute Raummikrofone oder Kameras
Durch feste Installation, meist schon beim Bau eines Hauses installiert, kann ein jahrelanges Belauschen erfolgen (Stasi-Wanze) Die Technik ist unter Putz verlegt und nicht sichtbare Mikrofone oder Kameras mit nur einem Millimeter Objektivöffnung sind schwer zu detektieren.
Der Lauscher sitzt in einem Raum mit entsprechender Aufzeichnungstechnik. Auch eine weltweite Übertragung per Telefonleitung von Bild und Ton ist realisierbar. Diese Technik kann in Hotels, Konferenzräumen oder Botschaften zum Einsatz kommen.
Schutz: Wichtige Gespräche nicht in diesen Räumen führen. Gespräche im Freien sind nur unter besonderen Umständen sinnvoll, wenn z.B. sichergestellt ist, dass in Sichtverbindung kein Richtmikrofon zum Einsatz kommen kann.
 
 
  Richtmikrofone & Lasersysteme
Durch ein Parabolmikrofon eingefangener Schall wird tausendfach verstärkt, gefiltert und wiedergegeben bzw. aufgezeichnet. Die maximale Entfernung zum belauschten Objekt kann 100 Meter betragen. Meistens werden geöffnete Fenster ins Visier genommen. Einfache aber doch schon einsetzbare Parabolmikrofone kosten ca. 150,- bis 200,- EUR.
Lasersysteme, bei denen die Modulation über den reflektierenden Laserstrahl erfolgt, sind ab ca. 20,000,- EUR zu bekommen. Diese benötigen aber einige Erfahrung in der Einrichtung der Sende und Empfangseinheit und werden auch des Preises wegen, meist von Profis eingesetzt.
  Schutz: Gegen belauschen mit Richtmikrofonen Gespräche nicht in Sichtweite verdächtiger Personen führen. Fenster in Besprechungsräumen geschlossen halten. Einsatz von Rauschgeneratoren für Lasersysteme.
 
 
 
  Computerspionage
Möglichkeiten der Spionage bestehen über die Abstrahlung von Computermonitoren. Mit einer entsprechenden Empfangstechnik ist es möglich, die Informationen der auf dem Monitor dargestellten Texte und Bilder bis ca. 150 Meter zu empfangen. Diese Technik ist jedoch sehr teuer und kann auch durch die immer mehr verbreiteten Flachbildschirme weniger eingesetzt werden. Neue Angriffsmöglichkeiten sind z.B. über die Software des Computers. Sogenannte Trojanische Pferde, sind kleine Programme, die den Computer über die Telefonleitung ISDN oder Analog ( Vorausgesetzt der PC ist am Netz angeschlossen ) ausspionieren und die Daten per eMail oder auf Abfrage vom Täter weiterleiten. Diese Programme können über eMail oder Installationen von Programmen im Hintergrund installiert werden. Auch über das kurze Einführen einer Diskette oder USB-Stick möglich.

 

  Schutz: Virenscanner, die auch Trojaner finden und eliminieren können. Netzfilter.
 
 
  Handys abhören mit IMSI-Catcher

Unter folgendem Link finden Sie die Erläuterung der Möglichkeiten

zu Wikipedia

 

  Schutz:: Abhörsichere Handys mit Verschlüsselungssystem. Aber Vorsicht vor Handys mit "aufgespielter Spionage- bzw. Verschlüsselungssoftware" diese sind nicht abhörsicher !
 
 
  Aktuelle Informationen zu Dronen 2012

LINK:  http://www.businessinsider.com/the-future-of-micro-drones-is-getting-pretty-scary-according-to-alan-lovejoy-2012-6

 

   
 
 
  Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema ABHÖRSCHUTZ    
 

 

 
  Wie die Abbildung an einigen Beispielen zeigt, gibt es eine Vielfalt drahtloser und drahtgebundener Abhöreinrichtungen. Nach zuverlässigen Insiderinformationen existieren davon allein in Deutschland mehrere hunderttausend in den Händen Unbefugter. Im Falle semiprofessioneller Angriffe sind dies u.a. getarnte "Minispione" in geschenkten, ausgetauschten und "vergessenen" Gegenständen. Beliebt sind Werbegeschenke, Sammlerstücke, Kunstgegenstände und elektronische Geräte (z.B. PC-Tastaturen und Mäuse, Taschenrechner oder Handyladegeräte) sowie Gebrauchsartikel (Kugelschreiber, Aschenbecher, Thermoskannen, u.s.w.). Zahlreiche "Plug-and-Play" - Lösungen in Mehrfachsteckdosen, Telefonhörern und -adaptern oder Handyakkus ermöglichen die Durchführung illegaler Lauschangriffe sogar durch beliebige eingeschleuste oder bestochene Hilfspersonen. Professionelle Angreifer bedienen sich hingegen schon immer bevorzugt drahtgebundenen Übertragungstechniken. Die Zweckentfremdung vorhandener Kabel, die Nutzung überzähliger Adern oder die Neuverlegung von Leitungen erfordert zwar einen größeren Montageaufwand, verringert dafür aber die Entdeckungswahrscheinlichkeit bei laienhafter Überprüfung auf ein Minimum. Ein besonderes Risiko besteht bei Neubauten sowie nach Renovierungs-, Umbau- und Wartungsarbeiten. Dank moderner, strukturierter Inhouse-Netze (z.B. CAT5-LAN), sind aber auch temporäre Spionageangriffe durch problemlos anzubringende Steckverbindungen möglich. Hinzu kommt der Umstand, dass zahlreiche Angriffe unbemerkt von außerhalb durchgeführt werden können. Betroffene haben jedenfalls keine reelle Chance mehr, fündig zu werden.

 

 
 

 
     
 

Achtung !!! Es gibt Aufsperrwerkzeuge für alle Türen, die keine Spuren hinterlassen !!

 
     
  Auszugsweise Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von Manfred Fink, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Abhörsicherheit.  
     
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